Wie man den Japandi-Stil erreicht

Wie man den Japandi-Stil erreicht

Die richtigen Möbel auswählen

Hier entscheidet sich oft, ob man die richtige Wahl trifft oder nicht – je nachdem, wie sorgfältig man vorgeht. Die Möbelwahl ist entscheidend für die Wirkung eines Japandi-Zimmers, und der Preis spielt dabei keine so große Rolle. Vielmehr kommt es auf Material, Form und die Wirkung des Möbelstücks im Raum über die Zeit an.

Das Esszimmer ist ein guter Ausgangspunkt, da hier viele Aspekte des Japandi-Stils zusammenfließen – Sitzgelegenheiten, Oberflächen, Licht und das Beisammensein. Runde Esstische beispielsweise wirken besonders typisch Japandi. Die fehlenden Ecken verleihen dem Raum eine weichere Atmosphäre; sie verändern auch die soziale Geometrie und lassen Gespräche gleichberechtigter erscheinen. Ein Esstisch aus warmfarbigem Holz mit einem schlichten, unaufdringlichen Gestell – ohne verspieltes Design – harmoniert sofort mit der gesamten Raumwirkung; wir empfehlen Esstische von Isabeau.

Ein runder Tisch aus Massivholz mit einem einzelnen Sockelgestell findet in einem Japandi-Zimmer seinen Platz, denn seine Form spricht für sich – keine optische Unruhe darunter, sondern eine klare, geerdete Präsenz.

Wenn Sie einen etwas größeren oder eher rechteckigen Esstisch bevorzugen – vielleicht passt der Thalia -Tisch besser in Ihr Zimmer – wählen Sie ein Modell mit klarer Holzmaserung und schlichten Kanten. Helles, naturbelassenes Eichenholz mit matter Oberfläche oder ein Design mit dezenten Steindetails verbindet japanische, zurückhaltende Eleganz auf wunderbare Weise mit skandinavischer Wärme.

Die Kunst des Esszimmerstuhls

Bei Stühlen kommt die Textur besonders gut zur Geltung. Bouclé ist derzeit im Japandi-Stil sehr beliebt – dieser geschlungene, leicht genoppte Stoff, der das Licht wunderschön einfängt und sich herrlich anfühlt. Er wirkt gleichzeitig gemütlich und hochwertig, genau die gewünschte Wirkung. Ein weicher, geschlungener Plüsch-Esszimmerstuhl – wie der Yasin-Esszimmerstuhl – verleiht einem Raum die für den japanisch-skandinavischen Stil so typische, zurückhaltende Eleganz, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Sessel im Essbereich erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, und das aus gutem Grund: Sie verleihen dem Raum, der manchmal etwas zu formell wirken kann, eine skandinavische Note von Gemütlichkeit. Ein um 360 Grad drehbarer Leinensessel bietet zudem große Flexibilität; beispielsweise eignen sich unsere neuen Elara Drehsessel besonders gut für offene Wohnbereiche, wodurch die Möbel eine wichtigere Rolle einnehmen können.

Vergessen Sie nicht die Barhocker!

Kücheninseln und Bartheken gehören in modernen Wohnungen fast schon zum Standard, und die Wahl der Barhocker ist wichtiger, als man denkt. In einem Raum im japanisch-schweizerischen Stil benötigen Sie Hocker, die sowohl optisch ansprechend als auch stilvoll sind. Barhocker in Leinenoptik fühlen sich nicht nur angenehm an, sondern sind auch exquisit gestaltet – sie sind einzigartig, ohne überladen zu wirken.

„Das Ziel ist kein Zimmer wie aus dem Magazin. Es ist ein Zimmer, das einem beim Betreten ein Lächeln ins Gesicht zaubert.“

So gelingt der Look

Theorie ist das eine. Hier erfahren Sie, wie Sie sie Raum für Raum, Entscheidung für Entscheidung in die Praxis umsetzen.

1. Beginnen Sie mit einer gründlichen Ausmistaktion.

Ausmisten ist die Basis für alles. Bevor Sie auch nur ein einziges neues Stück kaufen, trennen Sie sich von allem, was Sie nicht mögen oder benutzen. Japandi funktioniert nicht in einem Raum voller Dinge, die um Aufmerksamkeit buhlen. Das ist der schwierigste Teil, und die meisten überspringen ihn. Deshalb sieht ihr Japandi-Versuch am Ende aus wie ein unvollständiges Pinterest-Moodboard.

2. Setzen Sie auf Texturen.

 Schichtung funktioniert, wenn jede Schicht bewusst gewählt ist. Ein gewebter Teppich auf blanken Dielen, ein Leinenkissen auf einem Bouclé-Sessel, eine Keramikvase auf einem Regal aus roher Eiche – die Vielfalt der Oberflächen verhindert, dass der Raum eintönig wirkt. Die Regel lautet: Wenn du etwas entfernen kannst und es nicht vermissen wirst, entferne es.

3. Weniger, aber bessere Stücke.

Das ist die japanische Philosophie. Ein schöner, sorgfältig ausgewählter Esstisch ist besser als vier mittelmäßige, die du in drei Jahren ersetzen musst. Die japanische Handwerkskunst zeigt sich im Alterungsprozess der Objekte – gute Möbel entwickeln Charakter. Billige Möbel verfallen einfach.

4. Licht ist wichtig.

 In japanischen Räumen wird Licht wie ein Material eingesetzt. Warmtonige Glühbirnen, Papierpendelleuchten, die das Licht streuen statt bündeln, Kerzen in schlichten Keramikhaltern. Natürliches Licht sollte möglichst ungehindert einfallen – durchsichtige Leinenstoffe statt schwerer Vorhänge. Wie sich ein Raum im Winter um 19 Uhr anfühlt, sollte von Anfang an bedacht werden.

5. Pflanzen sind wichtig.

In japanischen Räumen sind Pflanzen keine Dekoration, sie sind präsent. Eine großblättrige Pflanze in einem naturbelassenen Tontopf, ein einzelner Eukalyptuszweig in einer schlichten Vase oder auch ein kleines Moosarrangement können einem Raum eine Ruhe und Geborgenheit verleihen, die künstliche Gegenstände nicht erreichen. Die Asymmetrie von Lebewesen entspricht dem Wabi-Sabi-Gedanken und wirkt.

6. Entschleunige beim Einkaufen.

Ein oft übersehenes Prinzip des Japandi-Stils: Dinge sollten langsam angeschafft werden. Der Raum sollte wachsen, anstatt fertig zu sein. Eine Weile in einem halbmöblierten Raum zu leben, verrät einem oft mehr über seine Bedürfnisse als jedes Moodboard.

ABSCHLIEßENDE GEDANKEN: Gestalte ihn nach deinen Wünschen

Was den Japandi-Stil so faszinierend macht, ist neben dem Look selbst, was er von dir als Einrichter verlangt. Er fordert dich auf, innezuhalten, ehrlich zu dir selbst zu sein, was du brauchst, und Dinge bewusst auszuwählen, anstatt einfach nur den Raum zu füllen. Das ist in einer Welt, die auf Konsum ausgerichtet ist, schwieriger als es klingt.

Der Stil ist flexibel genug, um deine Persönlichkeit aufzunehmen, wenn du es zulässt. Vielleicht fühlst du dich eher zum japanischen Wabi-Sabi hingezogen, und dein Raum wird etwas minimalistischer, etwas reduzierter. Oder vielleicht zieht dich die skandinavische Wärme stärker an, und deine Version zeichnet sich durch weichere Formen und mehrlagige Textilien aus. Beides ist legitim. Beides ist Japandi.

Die schönsten Räume sind nicht diejenigen, die einer Formel perfekt folgen – es sind die, in denen man spürt, dass jemand bewusst Entscheidungen getroffen hat. Wo ein Esszimmerstuhl aufgrund des besonderen Lichtspiels des Stoffs ausgewählt wurde oder ein Tisch, weil die Maserung genau die richtige Ausstrahlung hatte. Genau das ist das Besondere an Japandi: Es erlaubt einem, sich Zeit zu nehmen und auf die kleinen Dinge zu achten. Und letztendlich besteht ein Zuhause aus vielen kleinen Dingen. Besuchen Sie OFCASA und gestalten Sie ein Zuhause, das Ihren japanischen Stil widerspiegelt.

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